Erweiterung des Finanzamtes Donauwörth

Intro

Das Ämterzentrum in der Sallingerstraße umfasst die Aussenstelle des Finanzamtes Nördlingen, sowie das unter Denkmalschutz stehende Vermessungsamt.

Die beiden dominierenden Baukörper sind in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. Der Erweiterungsbau entwickelt sich dabei in 2 Ebenen um den kleinen Innenhof.

Mit seinen beiden Anbindungen im Bereich des bestehenden Haupttreppenhauses und dem südlichen Flurende des Bestands wird über 2 Ebenen ein Ringschluss hergestellt. Der Neubau ist aufgeständert, um darunter maximalen Raum für PKW-Stellplätze und Fahrräder zu schaffen.

Die Zuwegung zum Hauptzugang wird künftig als sanft ansteigende Rampe ausgebildet, die eine barrierefreie Erschließung über den Hauptzugang möglich macht. Der neue Servicebereit liegt in direkter Verlängerung der Zuwegung und ist damit sehr gut auffindbar. Der helle und einladende Warte- und Beratungsbereich orientieren sich zum begrünten Innenhof hin.

Fakten

Konstruktions
prinzip

Die Tragwerkslösung für das Finanzamtsgebäude in Donauwörth zeichnet sich durch eine schlanke Stahlbetonstruktur aus, bestehend aus Stahlbetonflachdecken, -wänden und -stützen. Hervorzuheben ist die Konstruktion der Außenwände, welche als Scheibentragwerk fungieren und die Lasten aus den Geschoßdecken in die um 90° gedrehten Wandscheiben der Tiefgarage einleiten, welche wiederum auf die Stellplatzeinteilung und auf eine architektonisch ansprechende Anordnung ausgerichtet sind. Der Lastabtrag in den Untergrund erfolgt mittels Streifen- und Einzelfundamenten, die nicht nur der speziellen Bauwerksgeometrie, sondern auch den Anforderungen der abzuleitenden Erdbebenkräfte gerecht werden. Zur Anpassung an den inhomogenen Baugrund wird eine Bodenverbesserung durch gebundene Stabilisierungssäulen vorgenommen. Dies ermöglicht eine Reduzierung und Vergleichmäßigung des Setzungsverhaltens. Die Fassade erfüllt durch vorgefertigte, wärmegedämmte Mauerwerksschalen nicht nur ästhetische, sondern auch energetische Standards.

Tragwerksplanung

Leistungsphasen 1 – 6, einschl. Schalplänen und Bewehrungsabnahmen. Nachweise der Gebäudeaussteifung und Erdbebensicherheit und Nachweise des konstruktiven Brandschutzes

Weitere Projekte

Wohnnhaus „Mack“

In Oberndorf entstand auf einem Grundstück mit 900 m² ein Einfamilienhaus im schwäbischen Stil. Die Bauherren wünschten sich ein Gebäude, das sich optimal in die Landschaft und die dörfliche Struktur eingliedert. Herzstück des Erdgeschosses ist der gemütliche Kamin, um den

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Wasserhochbehälter Schellenberg

Am Schellenberg in Donauwörth zieht seit einiger Zeit ein Gebäude die Blicke der Passanten auf sich, das im Dunkeln geheimnisvoll schimmert. Im Rahmen eines Fassadenwettbewerbs entstand diese besondere Fassade aus Edelstahlblech. Das Leitmotiv für die Fassadengestaltung greift das Element Wasser

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Mit seinen beiden Anbindungen im Bereich des bestehenden Haupttreppenhauses und dem südlichen Flurende des Bestands wird über 2 Ebenen ein Ringschluss hergestellt. Der Neubau ist aufgeständert, um darunter maximalen Raum für PKW-Stellplätze und Fahrräder zu schaffen.

Die Zuwegung zum Hauptzugang wird künftig als sanft ansteigende Rampe ausgebildet, die eine barrierefreie Erschließung über den Hauptzugang möglich macht. Der neue Servicebereit liegt in direkter Verlängerung der Zuwegung und ist damit sehr gut auffindbar. Der helle und einladende Warte- und Beratungsbereich orientieren sich zum begrünten Innenhof hin.

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Die Tragwerkslösung für das Finanzamtsgebäude in Donauwörth zeichnet sich durch eine schlanke Stahlbetonstruktur aus, bestehend aus Stahlbetonflachdecken, -wänden und -stützen. Hervorzuheben ist die Konstruktion der Außenwände, welche als Scheibentragwerk fungieren und die Lasten aus den Geschoßdecken in die um 90° gedrehten Wandscheiben der Tiefgarage einleiten, welche wiederum auf die Stellplatzeinteilung und auf eine architektonisch ansprechende Anordnung ausgerichtet sind. Der Lastabtrag in den Untergrund erfolgt mittels Streifen- und Einzelfundamenten, die nicht nur der speziellen Bauwerksgeometrie, sondern auch den Anforderungen der abzuleitenden Erdbebenkräfte gerecht werden. Zur Anpassung an den inhomogenen Baugrund wird eine Bodenverbesserung durch gebundene Stabilisierungssäulen vorgenommen. Dies ermöglicht eine Reduzierung und Vergleichmäßigung des Setzungsverhaltens. Die Fassade erfüllt durch vorgefertigte, wärmegedämmte Mauerwerksschalen nicht nur ästhetische, sondern auch energetische Standards.

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Leistungsphasen 1 – 6, einschl. Schalplänen und Bewehrungsabnahmen. Nachweise der Gebäudeaussteifung und Erdbebensicherheit und Nachweise des konstruktiven Brandschutzes

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