Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Hotel Krebs zum Fachärztezentrum Maximilium

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Intro

Aufbauend auf dem leerstehenden, teilweise verfallenem Baukörper des ehemaligen Hotel Krebs wurde das denkmalgeschützte Gebäude generalsaniert, umgebaut und erweitert. Der unterschiedlich historisch genutzte Baukörper wurde denkmalpflegerisch saniert, rekonstruiert, verstärkt und gesichert und teilweise angepasst, so dass das neue Nutzungskonzept eines Fachärztezentrums darin nach modernen Gesichtspunkten umgesetzt werden konnte. Im Zusammenspiel diverser Planungs- und Ausführungsleistungen entstand der ursprüngliche Charakter des Gebäudes wieder und ermöglichte zugleich eine an heutige Anforderungen angepasste hochwertige Nutzung.

Fakten

Konstruktions
prinzip

Im Erweiterungsbau setzt man auf ein Stahlbetonskelett mit einem zentralen Treppenhauskern und Flachdecken. Mauerwerks- und Natursteinwände sowie Holzdecken prägen die Struktur des Bestandsgebäudes. Im Inneren des Altbaus setzen Gewölbedecken und -arkaden Akzente. Die vorhandenen Holztreppenanlagen und Natursteinbalkone im Bestand tragen zur architektonischen Vielfalt des Gesamtprojekts bei.

In den Außenwänden wurden mehrere bis zu 19 m lange Zuganker eingebaut, vorgespannt und verpresst, um die Risse im Fassadenbereich zu schließen, bzw. den Bauwerkszusammenhalt zu verbessern. Im 2. OG des Mittelteiles wurden neue Mauerwerkswände eingebaut, um die Aussteifung der Außenwände und des Gebäudeteiles wiederherzustellen.

Aus tragwerksplanerischer Sicht war es eine große Herausforderung, die Belange des Denkmalschutzes, die gestalterischen Ideen des Architekturbüros, die Vorstellungen der Bauherren und die Lösungen der Fachplaner in ausführungsreife Konzepte umzusetzen und zu realisieren angesichts der maroden Bausubstanz, der Berücksichtigung des denkmalgeschützten Gebäudetraktes und den Anforderungen, welches ein modernes Ärztehaus erfordert wie es in seinem heutigen Zustand zu sehen ist.

Weitere Projekte

Wohnnhaus „Mack“

In Oberndorf entstand auf einem Grundstück mit 900 m² ein Einfamilienhaus im schwäbischen Stil. Die Bauherren wünschten sich ein Gebäude, das sich optimal in die Landschaft und die dörfliche Struktur eingliedert. Herzstück des Erdgeschosses ist der gemütliche Kamin, um den

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Am Schellenberg in Donauwörth zieht seit einiger Zeit ein Gebäude die Blicke der Passanten auf sich, das im Dunkeln geheimnisvoll schimmert. Im Rahmen eines Fassadenwettbewerbs entstand diese besondere Fassade aus Edelstahlblech. Das Leitmotiv für die Fassadengestaltung greift das Element Wasser

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Konstruktions
prinzip

Im Erweiterungsbau setzt man auf ein Stahlbetonskelett mit einem zentralen Treppenhauskern und Flachdecken. Mauerwerks- und Natursteinwände sowie Holzdecken prägen die Struktur des Bestandsgebäudes. Im Inneren des Altbaus setzen Gewölbedecken und -arkaden Akzente. Die vorhandenen Holztreppenanlagen und Natursteinbalkone im Bestand tragen zur architektonischen Vielfalt des Gesamtprojekts bei.

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Aus tragwerksplanerischer Sicht war es eine große Herausforderung, die Belange des Denkmalschutzes, die gestalterischen Ideen des Architekturbüros, die Vorstellungen der Bauherren und die Lösungen der Fachplaner in ausführungsreife Konzepte umzusetzen und zu realisieren angesichts der maroden Bausubstanz, der Berücksichtigung des denkmalgeschützten Gebäudetraktes und den Anforderungen, welches ein modernes Ärztehaus erfordert wie es in seinem heutigen Zustand zu sehen ist.

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