Moderner Neubau für einen Automibilzulieferer.

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Intro

Für die Fa. PSW automotive engeneering GmbH wurde 2011 ein Gebäude entwickelt, das sowohl Hallen für die Fahrzeugtechnik aufnehmen kann, als auch Büroräumlichkeiten. Das Gebäude ist windmühlenartig aufgeteilt, so dass sich vier Eingänge ergeben. Die Räumlichkeiten können so in unterschiedlichen Größen zusammengeschaltet werden.

Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss befinden sich zwei überdimensional hohe Geschosse für die Fahrzeugtechnik, die jeweils mit Autoaufzügen erschlossen wurden. Die beiden Geschosse darüber sind mit moderne Büroräumen ausgestattet. Um die Büros optimal zu belichten, sind zwei begrünte Innenhöfe vorhanden.

Fakten

Nutzung

Das Gebäude für Fahrzeugentwicklung ist mit Werkstatt- und Laborräumen im Erd- und 1. Obergeschoss, erschlossen. Eine Besonderheit bilden die 2 PKW-Aufzüge. Weitere Werkstatt- und Büroräume mit diversen Technik- und Sozialräumen ermöglichen im 2. und 3 Obergeschoss weitgehende Nutzungsfreiheiten.

Tragwerksplanung

Das Gebäude ist im Stahlbeton-Fertigteil-Skelettbau konzipiert, bei dem weitgespannte Decken zum Einsatz kommen. Die Systemfelder haben Abmessungen von 8,10 m x 16,20 m und bestehen teilweise aus Spannbeton-Halbfertigteildecken sowie teilweise aus Stahlbeton-Halbfertigteildecken mit Ortbetonergänzungen. Zudem sorgen 2 konsequente Bauteilfugen für eine zwängungsfreie Konstruktion mit großem Vorteil für einen abschnittsweisen und für den Kranbetrieb optimierten Bauablauf.

Die Herausforderung lag unter anderem die großen Horizontalkräfte aufgrund der zu berücksichtigenden Erdbebenkräfte und den schwierigen Baugrundverhältnissen. Mit der Wahl von je einem Bohrpfahl mit bis zu 2,0m Durchmesser unter jeder Stütze konnten unter anderem die Horizontalkräfte darüber abgeleitet werden. Aus den hohen, erdbebenbedingten Kipplasten würden sich ansonsten riesige Fundamentplatten ergeben.

Zugleich konnten die Bohrpfähle durch die Haustechnik als „Energiepfähle“ genutzt werden, sodass die aktivierte Masse im Sommer für die Kühlung und im Winter für die Heizung des Gebäudes dient.

Weitere Projekte

Wohnnhaus „Mack“

In Oberndorf entstand auf einem Grundstück mit 900 m² ein Einfamilienhaus im schwäbischen Stil. Die Bauherren wünschten sich ein Gebäude, das sich optimal in die Landschaft und die dörfliche Struktur eingliedert. Herzstück des Erdgeschosses ist der gemütliche Kamin, um den

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Wasserhochbehälter Schellenberg

Am Schellenberg in Donauwörth zieht seit einiger Zeit ein Gebäude die Blicke der Passanten auf sich, das im Dunkeln geheimnisvoll schimmert. Im Rahmen eines Fassadenwettbewerbs entstand diese besondere Fassade aus Edelstahlblech. Das Leitmotiv für die Fassadengestaltung greift das Element Wasser

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Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss befinden sich zwei überdimensional hohe Geschosse für die Fahrzeugtechnik, die jeweils mit Autoaufzügen erschlossen wurden. Die beiden Geschosse darüber sind mit moderne Büroräumen ausgestattet. Um die Büros optimal zu belichten, sind zwei begrünte Innenhöfe vorhanden.

Nutzung

Das Gebäude für Fahrzeugentwicklung ist mit Werkstatt- und Laborräumen im Erd- und 1. Obergeschoss, erschlossen. Eine Besonderheit bilden die 2 PKW-Aufzüge. Weitere Werkstatt- und Büroräume mit diversen Technik- und Sozialräumen ermöglichen im 2. und 3 Obergeschoss weitgehende Nutzungsfreiheiten.

Tragwerksplanung

Das Gebäude ist im Stahlbeton-Fertigteil-Skelettbau konzipiert, bei dem weitgespannte Decken zum Einsatz kommen. Die Systemfelder haben Abmessungen von 8,10 m x 16,20 m und bestehen teilweise aus Spannbeton-Halbfertigteildecken sowie teilweise aus Stahlbeton-Halbfertigteildecken mit Ortbetonergänzungen. Zudem sorgen 2 konsequente Bauteilfugen für eine zwängungsfreie Konstruktion mit großem Vorteil für einen abschnittsweisen und für den Kranbetrieb optimierten Bauablauf.

Die Herausforderung lag unter anderem die großen Horizontalkräfte aufgrund der zu berücksichtigenden Erdbebenkräfte und den schwierigen Baugrundverhältnissen. Mit der Wahl von je einem Bohrpfahl mit bis zu 2,0m Durchmesser unter jeder Stütze konnten unter anderem die Horizontalkräfte darüber abgeleitet werden. Aus den hohen, erdbebenbedingten Kipplasten würden sich ansonsten riesige Fundamentplatten ergeben.

Zugleich konnten die Bohrpfähle durch die Haustechnik als „Energiepfähle“ genutzt werden, sodass die aktivierte Masse im Sommer für die Kühlung und im Winter für die Heizung des Gebäudes dient.

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